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Hexentum

Hexentum

Das Leben der Hexen damals und heute

Die Kleine Hexe von Ottfried Preußler

Die Kleine Hexe von Ottfried Preußler

Die Geschichte der sogenannten Hexen ist geprägt von Verfolgung, Misstrauen und Ablehnung. Ein Glück hat sich diese Wahrnehmung mittlerweile geändert und Hexen, die sich heute so bezeichnen, müssen nicht mehr um ihr Leben fürchten. Aber sie reiten auch nicht auf einem Besen durch die Nacht, haben Warzen und werden von schwarzen Vögeln begleitet. Die Geschichte der Hexen ist keine besonders schöne:

Die Hexe aus Hänsel und Gretel

Die Hexe aus Hänsel und Gretel

Schon immer wurden Hexen mit dem Teufel und Dämonen in Verbindung gebracht. Besonders durch die christliche Kirche bekam das Wort Hexe eine negative Bedeutung zugesprochen, aber bereits in der Antike, im alten Griechenland, gab es Frauen, die wegen ihrer magischen Heilkräfte verfolgt und aus der Gesellschaft ausgeschlossen wurden. In der weiteren Entwicklung gab es besonders in Europa Hexenverfolgungen und –verbrennungen. Alle Ereignisse, die nicht sofort logisch erklärt werden konnten wie Naturkatastrophen, Dürren, Seuchen oder Brände, waren den Menschen unheimlich. Ein Schuldiger musste her und dies war meistens ein Magier, eine Hexe. Hauptsächlich in der frühen Neuzeit zwischen 1550 und 1650 waren Hexenverfolgungen in Europa ganz normal und die meisten Menschen befürworteten sie. In Europa sind geschätzt 3 Millionen Menschen verurteilt worden und um die 60.000 wurden hingerichtet. Dabei waren Hexen nicht immer Frauen, die Heilkräfte besaßen. Auch Männer wurden hingerichtet oder einfache Menschen, die von anderen der Hexerei beschuldigt wurden. Das konnte auch einen normalen Nachbarschaftsstreit oder eine abgelehnte Liebe als Auslöser haben. Alle Hexen musste der Prozess gemacht werden, sie wurden angeklagt und sie mussten ein Geständnis ablegen. Natürlich ist dies unter Androhung oder Durchführung von Folter leichter zu erlangen gewesen, so dass die meisten Hexen Geständnisse ablegten.

Hexenverbrennung

Hexenverbrennung

Heutzutage sind Hexenverfolgungen in vielen Teilen der Welt immer noch üblich, in Europa hat sich aber eine neue Form der Hexerei entwickelt. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist die Rezeption des Wortes Hexe wieder positiver belegt. Es hat kaum noch etwas mit der alten Vorstellung einer Teufelsvertreterin zu tun, sondern bezeichnet heutzutage weise Frauen, die sich mit Heilkräutern beschäftigen. Viele sind in Gruppen organisiert und teilen ihr Wissen untereinander. Die Verknüpfung zur Wicca-Kultur ist sehr eng und viele Hexen kennen sich auch auf anderen Gebieten wie Astrologie, Tarot, Reiki sehr gut aus. Die Heilung der Menschen steht im Vordergrund und die positive Ausrichtung des Lebens.

Der Mythos der Hexen ist jedoch noch nicht verschwunden. Immer wieder gibt es in neuen Geschichten, Filmen oder Märchen eine böse Hexe, eine gute Hexe, jemanden, der mit seiner Zauberkraft und seinen Zaubertränken Gutes oder Böses tut. Das hat natürlich nichts mit meinem Leben zu tun. Viele Hexen sehen sich heutzutage eher als Heilerinnen und Helferinnen.